Im mehrgeschossigen Wohnungsbau bestimmt die Schalung den Takt. Wer den Zyklus aus Schalen, Bewehren, Betonieren und Ausschalen sauber plant, gewinnt pro Geschoss Tage – ohne zusätzliche Mannschaft.
Der Regelzyklus je Geschoss
Ein typischer Zyklus umfasst Wandschalung, Wandbewehrung, Betonage der Wände, Deckenschalung, Deckenbewehrung, Betonage der Decke und anschließend das Ausschalen mit Umsetzen in das nächste Geschoss.
Jeder Schritt hat Vorlauf- und Wartezeiten. Entscheidend ist, dass Kolonnen nicht aufeinander warten, sondern versetzt in Abschnitten arbeiten.
Abschnittsbildung
Bei größeren Grundrissen lohnt die Teilung in zwei oder drei Betonierabschnitte. Während Abschnitt A betoniert wird, schalt die Kolonne Abschnitt B. Voraussetzung sind ausreichend Schalungsmaterial und klar definierte Arbeitsfugen.
Schnittstelle zur Bewehrung
Bewehrung und Schalung greifen unmittelbar ineinander. Werden beide Gewerke von einem Unternehmen gestellt, entfallen Abstimmungsverluste bei Anschlusseisen, Aussparungen und Freigaben vor der Betonage.
Kran- und Materiallogistik
Umsetzvorgänge binden Kranzeit. In der Planung sollten Krankapazitäten für das Umsetzen der Schalung genauso berücksichtigt werden wie für Materialtransporte, sonst wird der Kran zum Engpass des gesamten Rohbaus.
Ausschalfristen und Sicherheit
Ausschalfristen richten sich nach Betonfestigkeit, Bauteil und Belastung. Eine zu frühe Entlastung gefährdet Tragfähigkeit und Oberflächen; zu späte Zyklen kosten Bauzeit. Absturzsicherung und Unterstellung gehören in jeden Taktplan.
Projekt in Tirol zu vergeben?
L.D.A. Urban GmbH stellt eingespielte Fachkolonnen für Maurer-, Schalungs- und Bewehrungsarbeiten. Für eine erste Rückmeldung genügen Projektort, Baustart und Leistungsbereich.
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