Je vollständiger die Anfrageunterlagen, desto schneller und verbindlicher die Rückmeldung. In der Praxis scheitern kurzfristige Vergaben selten am Preis, sondern an fehlenden Angaben zu Mengen, Takt und Baustellenlogistik.
Grundlage: Leistungsverzeichnis und Mengen
Das Leistungsverzeichnis definiert das Leistungsbild und die Abrechnungsart. Ohne Mengen bleibt jede Aussage eine Schätzung. Bei Vergabe nach Aufwand sollten zumindest Bauteile, Flächen und Geschossanzahl bekannt sein.
Pläne
Für den Rohbau sind vor allem Ausführungs-, Schal- und Bewehrungspläne relevant. Aus ihnen ergeben sich Taktgrößen, Wiederholungsgrad und der Aufwand für Sonderbauteile.
- Grundrisse und Schnitte der Regelgeschosse
- Schalpläne inklusive Ankerbild und Betonierabschnitten
- Bewehrungspläne und Stahllisten
- Details zu Sonderbauteilen, Treppen und Unterzügen
Bauzeitenplan und Takt
Kritisch ist weniger der Endtermin als der geplante Takt: Wie viele Tage sind je Geschoss vorgesehen? Daraus leitet sich die notwendige Kolonnenstärke ab.
Baustelleneinrichtung und Logistik
Kranverfügbarkeit, Lagerflächen, Zufahrt und Betonlogistik beeinflussen die Leistung erheblich – gerade bei innerstädtischen Baustellen mit engen Platzverhältnissen.
- Anzahl und Auslastung der Krane
- Verfügbare Lager- und Vorbereitungsflächen
- Zufahrt und Anlieferzeiten
- Bauseits gestelltes Schalungssystem, ja oder nein
Für eine erste Kapazitätsprüfung genügt weniger
Wenn es schnell gehen muss, reichen Projektort, geplanter Baustart, Leistungsbereich und ungefähres Volumen. Auf dieser Basis lässt sich klären, ob eine Kolonne im gewünschten Zeitraum überhaupt verfügbar ist – die detaillierte Kalkulation folgt danach.
Projekt in Tirol zu vergeben?
L.D.A. Urban GmbH stellt eingespielte Fachkolonnen für Maurer-, Schalungs- und Bewehrungsarbeiten. Für eine erste Rückmeldung genügen Projektort, Baustart und Leistungsbereich.
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